11. September 2001 Die Anschläge am 11. September 2001 (Kurzform: "9/11"), einem Dienstag, waren
vier Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den USA. Je fünf bzw. einmal vier
Attentäter entführten zwischen 08:10 Uhr und etwa 09:30 Uhr Ortszeit vier Verkehrsflugzeuge auf Inlandsflügen,
lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City und eines in das Pentagon in
Washington D.C. Das vierte Flugzeug mit unbekanntem Anschlagsziel in Washington D.C. brachten die Entführer
während Kämpfen mit Passagieren um 10:03 Uhr bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz.
Die Anschläge gelten als terroristischer Massenmord, bei dem mindestens 2993 Menschen getötet wurden. Der 11. September
wird oft als historische Zäsur mit weltweiten Folgen charakterisiert. Die namentlich bekannten 19 Flugzeugentführer
gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida, deren Führer Osama bin Laden die Planung der Anschläge zunächst
abstritt, seit 2002 aber mehrfach zugab. Der damalige US-Präsident George W. Bush leitete mit Bezug auf die Anschläge
Anfang Oktober 2001 den Krieg in Afghanistan ein und begründete auch den im März 2003 begonnenen Irakkrieg zum Teildamit.
Zeitungen: 12.9.01 Wiener Zeitung, 13.9.01 Kronen Zeitung, Presse, Kurier, Wiener Zeitung,
14./15.9.01 Presse, Wiener Zeitung, 14.9.01 Kronen Zeitung, Kurier, Presse, 15.9.01 Kurier*,
16.9.01 Kronen Zeitung, Kurier.
* nicht verfügbar
|